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Elegante Erschei- KiSS 209M nung. Das Einzieh- Ultraleichter fahrwerk wird noch Turbinenhubschrauber verkleidet. Eine interessante Neuheit präsentierte jetzt Famà Helicopters aus Italien. Der UL-Hubschrauber Kiss 209M wird von einer Turbine angetrieben. Die Abgasöffnung der Turbine wird noch ein seitlich ge- schwenktes Abgas- rohr erhalten. Seit elf Jahren entwickelt die in der Nähe von Modena in Italien ansässige Firma Famà Helicopters ihr jetzt präsentiertes neues Projekt: einen zweisit- zigen, turbinengetriebenen UL-Heli, der zum gro- ßen Teil aus Kohlefaserverbundwerkstoff gebaut ist. Firmenbesitzer Antonino Famà wollte nach seinen eigenen Angaben einen Hubschrauber bauen, der wenig Wartung benötigt, einen hohen Kabinen- komfort bietet, hohe Leistungen bringt und bezahl- bar ist. Um seine Vorgaben zu erfüllen, bediente er sich seiner Erfahrungen aus dem Fahrzeugbau für Rennautos. Famà – tief verwurzelt in der Rennwa- genszene – besaß eine Fahrzeugbaufirma, hatte ein eigenes Rennteam und produzierte für sich und an- dere Hersteller Teile. So entstand ein Helikopter, dessen gesamte vordere Kabine und das Heck aus Karbon bestehen, nur die mittlere Sektion ist aus luftfahrtzertifizierten Stahlrohren geschweißt. Um die Wartung auf ein Minimum zu reduzie- ren, wurden alle Getriebeteile überdimensioniert. Damit sollen nach Werksangaben erste größere Wartungsarbeiten erst nach 500 Stunden fällig wer- den. Für eine ausreichende Motorleistung und ein niedriges Gewicht wählte Famà den Turbinen antrieb SOLAR T62, bei dem es sich eigentlich um eine APU (Auxiliary Power Unit) handelt. Diese APU wird in Italien für den Einsatz als Hubschrauberantrieb an- gepasst, wozu sie auch ein neues Treibstoffmanage- ment erhält. Fast alle Motor- und Zellenparameter werden von dem elektronischen Kontrollsystem Biofly über- U LTRALEI CHTFLI E G E N | 34 | FLiEGERREVUE SPECIAL | 08-2009 | Fotos: Boric Foto: S2T Aviation wacht, geregelt und gespeichert. Die für den Hubschrauber re- levanten Flug- und Motordaten werden im Cockpit auf dem zwölf Zoll großen Motion Computing Tablet PC dargestellt, der für die- sen Einsatz adaptiert wurde. Die Anzeige der Daten ist auf dem Display jederzeit mittels Touchscreen oder dem Joystick auf dem rechten Kontrollhebel abrufbar. Das Biofly-System überwacht auch die Wartung, besitzt Sensoren für die Fluglage des Hub- schraubers und kümmert sich um die automatische Kontrolle des einziehbaren Fahrwerks. Es wird bei Erreichen einer vorgegebe- nen Höhe bzw. Geschwindigkeit automatisch ein- oder ausge- fahren. Die aus einem Guss hergestellte Karbon-Kabine bietet mit einer Breite von 125 und einer Höhe von 128 Zentimetern viel Platz für zwei Personen. Der von einem US-amerikanischen Her- steller gelieferte Hauptrotor hat einen Durchmesser von 7,70 Me- tern, der Heckrotor misst 1,62 Meter. Die errechnete Höchst- geschwindigkeit soll bei 195 und die Reisegeschwindigkeit bei 180 Stundenkilometern liegen. Der seit anderthalb Jahren am Boden getestete Helikopter startete vor wenigen Tagen zum ersten Flug. Die 162 PS (119 kW) starke Turbine soll sich mit einem Stundenverbrauch von 48 Litern begnügen, was, gepaart mit einem 150-Liter-Tank, eine Reichweite von drei Stunden ermöglicht. Durch einen Zu- satztank von fast 50 Litern kann die Reichweite auf vier Stunden gesteigert werden. Das Vorserienmodell wiegt knapp 280 Kilo, aber durch weniger Lackschichten und andere geringfügige Ver- änderungen soll der Serienhubschrauber dann 270 Kilo wiegen. Für die ersten zehn Exemplare gibt es einen Sonderpreis von 120 000 Euro, danach sind 135 000 Euro fällig. Ab Anfang August wird die Erstserie mit sieben Exemplaren hergestellt, die alle schon verkauft sind. Die Serienproduktion startete im Spät- herbst mit einer Produktionsrate von einem Stück pro Monat. ■ MARINO BORIC anzeigen_rz 11.04.2006 13:02 Uhr Seite Das Cockpit wird vom Flatscreen dominiert. AT-4 hat Flugerlaubnis für Europa Als erst drittes Flugzeug in der Kategorie Light Sport Air- craft (LSA) hat die polnische Aero AT-4 Anfang Juni ein „Per- mit to Fly“ der EASA für Europa erhalten. Die in den USA als „Sportflugzeug der Luxusklasse“ (Luxury Sport Aircraft) be- zeichnete AT-4 LSA ist von der populären AT-3 VLA abgelei- tet und zeichnet sich durch eine größere Spann- weite, Verände- rungen am Trag- flächenprofil sowie durch zusätzliche Winglets aus. Sie wird in den USA als Gobosh G700 S vermarktet. Es wird erwar- tet, dass die AT-4 besonders für Pri- vatkäufer, Vereine und Haltergemeinschaften von Interesse sein wird. Die AT-4 wird neben ihrem EASA VLA-zertifizierten Schwestermodel, der Aero AT-3, angeboten. Die Aero AT-3 VLA wird jedoch auch weiterhin für Betriebe wie kommer zielle Flugschulen und Flugzeugcharterer, die ein voll zertifiziertes Flugzeug benötigen, die erste Wahl bleiben. ■ P.M. Die AT-4 wird in den USA als Gobosh G700 S vermarktet. Interessante Demonstration des Innenlebens Anzeige Wir sichern Sie! Spezialist aus Überzeugung Service mit Sicherheit VFS Heinz Grümmer GmbH gehört seit mehr als 35 Jahren zu den führenden Luftfahrtversicherungs- maklern in Deutschland. Unsere Kunden sind Halter und Eigen- tümer von Luftfahrzeugen sämtlicher Kategorien. VFS Heinz Grümmer GmbH Flugplatz 8, 44319 Dortmund Tel.: 02 31/927177-0 Fax: 02 31/927177-30 Zum Tower 6, 01917 Kamenz Tel.: 0 35 78 /30 80 22 Fax: 0 35 78 /30 80 24 www.vfs-gruemmer.de U LTRALEI CHTFLI E G E N | 08-2009 | FLiEGERREVUE SPECIAL | 35 |