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Brennstoffzellen Flugzeug aus Turin SkySpark: mit Brennstoffzelle zum Weltrekord? Erst vor einem knappen Jahr entstand das italienische SkySpark-Projekt. Es basiert auf einer Zusammenarbeit der Technischen Hochschule in Turin mit der Luftfahrtfirma DigiSky. Dabei handelt es sich um die Re- alisierung eines Flugzeugs mit elektrischem Antrieb und einer Brennstoffzel- le nach den Bestimmungen der UL-Kategorie. Das elektrische Antriebssystem entwickelt und verwirklicht eine Gruppe um den Projektleiter Prof. Paolo Mag- giore von der Abteilung für Luft- und Raumfahrt der Technischen Hochschu- le, die viel Erfahrung im Einsatz von Brennstoffzellen in der Luftfahrt besitzt. Neben der Firma DigiSky, die hauptsächlich für die technische und operative Koordination zuständig ist, arbeiten auch der Wissenschafts- und Technologie- Park in Turin und die Firma SICM I Motori an dem Projekt. „Die Technische Hochschule Turin nimmt am Projekt mit vier Abteilungen teil und entwickelt alle Hochtechnologie-Komponenten wie z.B. die Brenn- stoffzelle, den elektrischen Motor, die elektrischen Regelungskomponenten, die Notstrombatterie und das Steuerungssystem", so Projektleiter Prof. Paolo Maggiore im Interview mit Flügel. „Ein Ultraleichtflugzeug aus der Pioneer- Serie der Firma Alpi Aviation aus Pordenone wird so umgebaut, dass anstelle des Rotax-Verbrennungsmotors eine Wasserstoff-Elektroeinheit als Antriebs- quelle dient." Die DigiSky-Gesellschaft wird sich danach um die Integrierung von verschie- denen Systemen kümmern und auch ein Avionics-System aus eigener Produkti- on einbauen. Das Flugzeug bekommt einen elektrischen Motor von 60 kW, der nach dem Brush-Less-Prinzip (kontaktloser Elektromotor) arbeitet und extra für dieses Projekt von der Firma SICME Motori konzipiert wurde. Die gesamte elektrische Energie für alle Flugphasen wird in einer PEM-Hydrogen-Brenn- stoffzelle hergestellt. Der Wasserstofftank aus Karbonfasern besitzt eine Kapazität von zwei Kilo bei 350 bar Druck, die für einen einstündigen Flug ausreichen soll. An Bord wird sich eine Lithium-Polymer-Notstrombatterie mit 7 kW/h befinden. Wenn das Hauptantriebssystem versagen sollte, wird diese Batterie einige Minuten Flug ermöglichen. Projektdetails sind noch nicht genau bekannt, aber Prof Paolo Maggiore ver- sprach: „Rollout des Flugzeugs mit der Pressevorstellung wird im Rahmen der „Giochi dell' aria" (World Air Garnes) im Frühjahr 2009 in Turin stattfinden." Auf diesem mehrtägigen Welt-Event werden sportliche Luftfahrtaktivitäten in vielen Disziplinen präsentiert. Unter anderem finden verschiedene Wettbe- werbe und Demonstrationen vom 6. bis 13. Juni 2009 statt. Während dieses Events versucht Prof. Maggiore mit dem SkySpark-Flugzeug einen noch nicht näher präzisierten Weltrekord aufzustellen. Der Testpilot und auch begleitender Koordinator des Projektes, Commandante Mauricio Cheli, ein prominenter ita- lienischer Militärpilot und Raumfahrer, soll dann versuchen einen Weltrekord mit dem SkySpark zu fliegen. Marino Boric lt Versuchsträger: Eine Maschine der Pioneer Serie von Alpi Aviation dient als Versuchsträger für das Projekt SkySpark. Flügel 5/08